Für dieses Buch würde ich stehlen… „Diebische Elstern“

von Kirsten Smith

erzählt von drei Mädchen unterschiedlicher Cliquen und komplett anderer Interessen, die eigentlich nur eines verbindet: Kleptomanie.

Tabitha, das absolute It-Girl ihrer Schule, klaut Klamotten, Moe, die zu der Gruppe der Draufgänger gehört, heischt durch ihre Diebstähle Aufmerksamkeit und Elodie, die Neue, lässt eigentlich nur Dinge mitgehen, die sie wirklich interessieren.

Als ausgerechnet diese drei dann erwischt werden und sie sich dann auf einmal in einer Selbsthilfegruppe wiederfinden, treffen drei Welten aufeinander. Doch so verschieden sie auch sind, so besonders entwickelt sich auch ihre Freundschaft, wenn sie sich nach den Stunden in der Stadt treffen, um sich gegenseitig mit neuen Diebstählen zu übertrumpfen.

Nur in der Schule können die drei nicht zueinander stehen, denn das würde nicht in das Bild passen, dass alle von ihnen haben…

Doch ist dieses Bild wirklich so viel wichtiger als ihre Freundschaft?


Spannungsbogen: 4/5

Es gab keine einzige Sekunde, in der ich gerne aufgehört hätte, es zu lesen oder in der es gar langweilig wurde. Allerdings fehlten mir vor dem Plottwist ein paar Andeutungen, die die Geschehnisse in eine andere Richtung lenkten oder die Handlung nicht nur interessant, sondern auch „spannender“ gestaltet hätten: Immerhin geht es um Ladendiebstähle!

©Carlsen-Verlag






Idee: 4/5

An der groben Idee gibt es nichts auszusetzen: Sie ist originell, witzig und interessant. Nur an den Zwischenhandlungen habe ich manchmal etwas klitzekleines auszusetzten 😉 Und zwar geht es darum, dass es mir an kleinen Anspielungen auf den eben ernannten Andeutungen auf den Plottwist – die leider fehlten. Es wirkte fast so, als wäre auch der Autorin erst später klar geworden, dass sie diese Idee umsetzten wollte.

Charaktere: 4/5

Was mir an diesen Charakteren besonders gefallen hat, war, dass sie, obwohl sie so unterschiedlich wirken, in mancher Hinsicht doch genau gleich sind. Leider fiel es mir so anfangs etwas schwer, Elodie und Moe voneinander zu unterscheiden, auch wenn sich das schnell gelegt hat.

Länge: 4/5

An der generellen Länge habe ich nichts auszusetzen, ich möchte nur auf die Verteilung aufmerksam machen: Obwohl ich es einfach klasse finde, wie schnell man in das Geschehen hineingezogen wird, hätte ich mir im vorderen Drittel gerne noch ein paar mehr Erklärungen gewünscht, wie genau es zu dieser Situation gekommen ist, warum Elodie und Moe stehlen und weswegen sie ausgerechnet heute erwischt werden.

Schreibstil: 4/5

Kurzum: Der Schreibstil war witzig, energiegeladen und unterhaltsam. Ich hätte mir nur gewünscht, dass er sich mit jeder Erzählperspektive ein wenig verändert.


Meine Meinung:

Aufregend, witzig und voller Überraschungen – Ein Jugendbuch mal ganz anders!

⭐️⭐️⭐️⭐️



2 Kommentare zu „Für dieses Buch würde ich stehlen… „Diebische Elstern“

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