Die Suche nach dem Abenteuer

„Family Quest – Das Amulett des Merlin“ von Daniel Bleckmann (Rezension)

Das Leben ist doch manchmal ziemlich langweilig. Das findet zumindest Charlotte McGuffin. Vor ihrer Geburt waren ihre Eltern Abenteuer, Schatzsucher. Und jetzt? Jetzt züchten sie Bienen.

Allerdings sieht es so als, als könnte auch Charlotte bald endlich etwas Spannendes erleben!IMG_0499

Zusammen mit ihren kleinen Brüdern Finn und Bruce stößt sie im Arbeitszimmer ihrer Eltern auf ein Amulett, dass angeblich Merlin höchstpersönlich gehört haben soll! Außerdem soll es der Schlüssel zum Grab des mächtigen Zauberers sein…

Aber wieso liegt es dann hier einfach nur rum? Hat es etwa etwas damit zu tun, warum ihre Eltern und ihr Onkel das Abenteurerleben aufgegeben haben?

Zusammen mit dem stummen Butler Archibald und H2 – Finns neuester Erfindung – machen die drei Geschwister sich auf eine Reise von Schottland bis ins Himalaya, wo das Grab zu finden sein soll.

Dabei bemerken sie, dass sie alle seltsame Fähigkeiten entwickeln… aber dafür ist jetzt keine Zeit! Denn ihr Onkel Kaleb hat seinen Sohn Lester entführt, als auch dieser Kräfte entwickelt hat! Nun versucht er, vor Charlotte und den anderen beim Grab anzukommen… und was immer er vorhat, es kann nichts Gutes sein!


Spannungsbogen: 4/5
Die Geschichte geht gleich sehr spannend los und auch das Ende ist sehr actionreich. Sowohl was die Reise, als auch was die Handlung betrifft passiert viel und es wird auch nie langweilig. Nur in der Mitte hätte ich mir ein ganz bisschen mehr Spannung gewünscht.

Idee & Logik: 5/5
Die Handlung ist durch und durch schlüssig. Trotz einiger Überraschungen gibt es keine verwirrenden Stellen.

Außerdem finde ich, dass alles auf sehr viele verschiedenen Ebenen gut durchdacht ist. Nicht nur die originelle Idee, die Geschichte Merlins und die Reise, sondern auch die Vergangenheit von Charlottes Eltern, etc.

Charaktere: 4/5
Charlotte als Hauptcharakter hat mir sehr gut gefallen. Sie ist cool, abenteuerlustig aber auch verantwortungsbewusst, trotzdem aber keine MarySue (diesen Namen hat dafür das Flugzeug, was ich echt witzig fand).

Finn geht eher in die Nerd-Richtung, wirkte auf mich persönlich aber manchmal etwas arrogant – Lester dagegen, der oft eingebildet genannt wird, gar nichts.

Atmosphäre: 4/5
Durch die lange Reise mit verschiedenen Etappen werden immer wieder neue Schauplätze erreicht. Diese haben meist sehr unterschiedlichen Atmosphären, manchmal hätte ich mir ein ganz klein bisschen mehr gewünscht.

Aber den Unterschied von Schottland und dem Himalaya zum Beispiel fand ich sehr gelungen

Schreibstil: 5/5
Daniel Bleckmanns Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist sehr einfach zu lesen und somit auch für jüngere Leser*innen geeignet, aber auch ich als Vierzehnjährige habe Freude daran gehabt.


Meine Meinung:

Ein sehr zu empfehlendes Kinderbuch mit Spannung, interessanten Figuren und einer originellen Idee.

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️


Titel: Family Quest: Das Amulett des Merlin

Autor: Daniel Bleckmann

Verlag: ueberreuter

Altersempfehlung: 9+

So bin an dieses Buch gekommen: Rezensionsexemplar des Autors

Seiten: 416 Seiten

Preis: 16,95€

 

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