Schatzsuchen, Codes und Rutenkinder

„Code Orestes – Das auserwählte Kind“ von Maria Engstrand (Rezension)

Seitdem ich denken kann, haben Codes und Verschlüsselungen mich fasziniert. Als ich dann dieses Buch in den Händen hielt war ich begeistert!
Vor hundert Tagen hat Malin von einem geheimnisvollen Fremden einen Brief bekommen, den sie nun einem gewissen Rutenkind übergeben soll, das genau heute in ihrer Nachbarschaft einzieht.
Doch als sie Orestes das erste Mal sieht, ist sie schwer enttäuscht. Ausgerechnet er soll ihr helfen, den Code in der Botschaft zu lösen und den wahren Sinn zu entschlüsseln? Das kann ja nicht gut gehen.
Doch die beiden beißen sich durch, kommenIMG_3488 miteinander klar, auch wenn sie sich so verschieden sind.
Doch auf einmal geht es nicht mehr nur um Axel und Sylvia, die beiden Briefschreiber und die Schatzsuche nach der nächsten Botschaft, sondern auch um eine geheimnisvolle Sekte, ungewöhnliche Zufälle und diesen gewissen Internet-Zwischenfall, den Malin eigentlich vergessen wollte…
Selbst am Ende bleiben noch viele Fragen offen und es gab ein paar sehr überraschende Wendungen^^ In der Mitte streckte es sich teilweise aber sehr lange und teilweise ist wirklich gar nichts passiert… dafür waren Anfang und Ende sehr spannend.


Spannungsbogen: 2/5
Wie oben gesagt war es zwischenzeitlich wirklich schwierig zu lesen, weil es zwar ein paar kleine Nebenhandlungen gab, aber alles ohne Sin und Zweck zu passieren schien.
Idee: 5/5
Die Idee dagegen hat mir sehr gut gefallen, auch die Verknüpfungen von der Geschichte von Axel & Sylvia und Malin & Orestes fand ich sehr gelungen, wie auch den Plottwist.
Charaktere: 4/5IMG_1748
Die Charaktere waren alle etwas Besonderes, ich hätte mir nur bei Malin etwas mehr Tiefe gewünscht – immerhin ist sie ja der Hauptcharakter.
Länge: 3/5
Die Länge an sich war überhaupt kein Problem, finde ich, aber die Verteilung der Geschichte hat einfach nicht ganz gepasst: Die Mitte war zu zäh, das Ende ging etwas zu schnell, der Anfang war dafür perfekt.
Schreibstil: 4/5
Der Schreibstil ist interessant und auch mal etwas anders, die Protagonistin wirkte durch ihre Sprachwahl allerdings manchmal deutlich jünger, als sie war, in anderen Situation dagegen deutlich reifer.


Meine Meinung:
Wer Codes und Schatzsuchen mag ist hier gut aufgehoben!
⭐️⭐️⭐️⭐️


Titel: Code Orestes – Das auserwählte Kind
Autorin: Maria Engstrand
Verlag: mixtvision
Altersempfehlung: 11+
So ist sie an dieses Buch gekommen: Rezensionsexemplar des Verlags
Preis: 16,00€
Seitenzahl: 384 Seiten

2 Kommentare zu „Schatzsuchen, Codes und Rutenkinder

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